Kurze Frage-Kurze Antwort
Hier finden sie kurze Video-Antworten zu aktuellen Fragen.
Wie kann ich in elektrischen Anlagen auf die wieder-
kehrende Isolationsmessung verzichten?
Welcher Fehlerstromschutzschalter ist für Lade-
einrichtungen für E-Fahrzeuge der Richtige?
Ist ein Typ B-Schalter in
Baustromverteilern Pflicht?
Warum löst mein Fehlerstromschutzschalter sporadisch aus?
Welche Messungen muss ich an einem Fehlerstromschutz-
schalter machen?
Darf man in Deutschland noch AC-Fehlerstromschutzschalter verwenden?
FAQ
Nachfolgend finden Sie die Fragen und Antworten zu allgemeinen Themen oder bestimmten Warengruppen. Klicken Sie auf eine Kategorie, um die zugehörigen Fragen und Antworten anzuzeigen.
Allgemein
Ja, die gibt es. Die Ausschreibungstexte sind unter anderem auf unserer Internetseite bei dem entsprechenden Produkt zu finden. Zudem finden Sie unseren Produktkatalog mit Ausschreibungstexten auch unter www.ausschreiben.de.
Im Downloadbereich der jeweiligen Produktseite finden Sie Deratingdiagramme. Sie zeigen Ihnen die zulässige Belastung unserer Schalter bei verschiedenen Umgebungstemperaturen.
e.Guard
Doepke e.Guard ist ein smartes, modular aufgebautes System zur Zustandskontrolle elektrischer Anlagen mit intelligenter Differenzstromüberwachung. Häufige Fragen und Antworten zu unserem e.Guard-Portfolio finden Sie unter https://www.doepke.de/de/eguard-faq.
Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen
Nein, anders als die zweipoligen Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen wurden vierpolige AFDD nicht in die Norm DIN VDE 0100-420 (Schutz gegen thermische Auswirkungen) aufgenommen. Die zweipoligen AFDD werden dort empfohlen, weil die Zahl elektrischer Geräte ohne Schutzleiter in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Bei diesen Geräten ist die Gefahr unerkannter Fehlerlichtbögen und damit die Brandgefahr deutlich erhöht, deshalb werden mit den AFDD Geräte speziell zur Erkennung aller Arten von Fehlerlichtbögen (seriell und parallel) empfohlen. Bei einem fünfadrigen Kabel gilt weiterhin: Fehlerstromschutz ist Brandschutz, wenn Fehlerstromschutzschalter mit einer 300 mA Auslöseobergrenze für den klassischen Brandschutz eingesetzt werden.
Ja, die DAFDDs von Doepke werden eingangsseitig von unten eingespeist. Es gibt eine unempfindliche Eingangsseite und eine Ausgangsseite. Die Neutralleiterposition kann hingegen frei rechts oder links gewählt werden.
Fehlerstromschutzschalter
Der Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern des Typs AC ist in Deutschland nicht erlaubt - es handelt sich hierbei um reine Exportartikel. Die Errichtungsbestimmungen VDE 0100-510 und VDE 0100-410 aus dem Jahr 1983 forderten erstmalig, dass verwendete RCDs nun sowohl für Wechselfehlerströme als auch für pulsierende Gleichfehlerströme sensitiv sein müssen (heute bekannt als Typ A). Es gab Übergangsfristen für in Planung oder Bau befindliche Anlagen bis 1985, seither ist der Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern des Typs AC in Deutschland nicht mehr erlaubt.
Der Begriff „Bestandsschutz“ ist in den einschlägigen DIN VDE-Normen oder im „Internationalen Elektrotechnischen Wörterbuch (IEV)“ nicht definiert. Ursprünglich stammt er aus dem öffentlichen Baurecht und beschreibt den Umstand, dass eine Genehmigung in ihrer ursprünglichen Form weiter gilt, obwohl neuere Gesetze schärfere Anforderungen zur Erlangung einer gleichen Genehmigung stellen. Grundsätzlich gelten für Neuinstallationen die aktuellen Errichtungsbestimmungen. So wäre zumindest für die neue Steckdose (bis 32 A) ein Fehlerstromschutzschalter mit einem Bemessungsfehlerstrom ≤ 30 mA vorzusehen. Ob eine Erneuerung der bestehenden Anlage notwendig ist, muss mittels einer sicherheitstechnischen Beurteilung durch einen Elektrofachbetrieb beantwortet werden. Das Ergebnis entscheidet, ob ein „Bestandsschutz“ überhaupt geltend gemacht werden kann. Hierzu sind zunächst das Errichtungsdatum der elektrischen Anlage sowie die Kenntnis der damals gültigen Errichtungsbestimmungen notwendig. Sodann sollten normativ geforderte Anpassungen und deren Fristen bekannt sein. Für den Fall, dass die elektrische Anlage entsprechend den damaligen Bestimmungen ausgeführt wurde, ist zu klären, ob aus anderen Gründen Anpassungen an die heutigen Erfordernisse notwendig sind. Grundsätzlich gilt jedoch: Sicherheit, Zuverlässigkeit und Gebrauchsnutzen der elektrischen Anlage haben immer Vorrang vor dem Bestandsschutz!
Nach einer Auslösung muss der Schaltknebel zunächst in die Nullstellung (unten) bewegt werden, bevor sich der Fehlerstromschutzschalter wieder einschalten lässt. Hintergrund ist die integrierte Resetfunktion unserer Baureihen DFS 2, DFS 4 und DFS 6: Im Auslösefall verbleibt der Schaltknebel in der Mittelstellung und ist gegen direktes Wiedereinschalten gesichert. Erst durch das bewusste Bewegen in die Nullstellung wird der Mechanismus zurückgesetzt. Ihr Vorteil: Anhand der Knebelstellung erkennen Sie auf einen Blick, ob der Schalter durch einen Fehler (Mittelstellung) oder bewusst manuell (Nullstellung) ausgeschaltet wurde.
Das ist abhängig von der Ausführung des DFS. Bei unseren Geräten in klassischer N-links-Ausführung ist ein Betrieb auch ohne Neutralleiter möglich. Bei Geräten in N-rechts-Ausführung ist dies hingegen nicht vorgesehen, da die Prüftaste ohne angeschlossenen Neutralleiter nicht funktionsfähig ist.
Aufgrund des Summenstromprinzips funktioniert dies in Bezug auf die Fehlerstromerkennung bei allen Schaltern der Baureihe DFS. Für die korrekte Funktion der Prüftaste ist jedoch der Arbeitsspannungsbereich der Prüfeinrichtung zu beachten (jeweils im Datenblatt ersichtlich). Da sich der Prüftastenwiderstand bei einem N-links-Gerät zwischen zwei Phasen befindet, liegt der Spannungsbereich höher als bei den N-rechts-Geräten, bei denen der Prüftastenwiderstand zwischen Neutralleiter und Phase liegt.
Nein, denn laut Norm ist ein automatisches Wiedereinschalten nur in Bereichen erlaubt, zu denen ausschließlich elektrotechnisch unterwiesene Personen und Elektrofachkräfte Zutritt haben.
Ja, die DRCCB 5 ST haben einen Bypass, der für die kurze Zeit aktiv ist, in der der Schalter monatlich sozusagen die Prüftaste selbst drückt. Die Hauptkontakte werden getrennt, aber der Bypass hält die Spannungsversorgung aufrecht. Das hat den großen Vorteil, dass z. B. in Büros problemlos weitergearbeitet werden kann bzw. Voreinstellungen an Geräten (Programmierungen, Datum/Uhrzeit) erhalten bleiben. Um während der Testphase die sichere Nutzung von Strom zu gewährleisten, verfügt auch der Bypass über einen Fehlerstromschutz. Sollte im Moment der Selbstprüfung ein Fehlerstrom in der Anlage entstehen, löst der DRCCB 5 ST wie gewohnt aus.
Unsere DRCCB 5 ST sind nach DIN VDE 61008-1 zertifiziert und somit natürlich auch in privaten Installationen erlaubt.
Unser DFS 4 A EV ist ein Schalter mit der Fehlerstromcharakteristik A und einer Zusatzfunktion der DC-Fehlerstromerkennung, die DC-Fehler auf max. 6 mA begrenzt. Die Erkennung sinusförmiger Wechsel- und pulsierender Gleichfehlerströme erfolgt netzspannungsunabhängig, die DC-Zusatzfunktion ist spannungsabhängig. Die DFS 4 A EV sind speziell für die Verwendung in Einrichtungen zur Ladung von Elektrofahrzeugen vorgesehen. Ausgeschlossen ist der Einsatz zum Schutz von Anlagen, in denen elektronische Betriebsmittel Fehlerströme mit Frequenzen ungleich 50 Hz verursachen können. Hier sind allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter des Typs B oder B+ gemäß den Errichtungsbestimmungen DIN VDE 0100 einzusetzen.
Fehlerstromschutzschalter des Typs A erfassen Wechselfehlerströme und pulsierende Gleichfehlerströme der Netzfrequenz von 50 Hz. Fehlerstromschutzschalter des Typs F erfassen darüber hinaus auch Fehlerströme, die aus Mischfrequenzen ≠ 50 Hz bestehen. Eine Fehlerstromschutzeinrichtung des Typs F sollten Sie immer dann einsetzen, wenn Fehlerströme mit Mischfrequenzanteil auftreten können. Diese werden z. B. von Geräten mit einphasiger Drehzahlregelung verursacht. Beispiele sind Waschmaschinen, Wärmepumpentrockner und Klimaanlagen. Der DFS 4 F ist auch immer dann eine gute Wahl, wenn es sporadisch zu Fehlauslösungen eines Fehlerstromschutzschalters des Typs A kommt. Der DFS F ist kurzzeitverzögert und gewitterfest. Das minimiert die Gefahr von Fehlauslösungen durch Einschaltströme oder bei Gewitter erheblich.
In solchen Fällen können kurzzeitverzögerte Fehlerstromschutzschalter (KV) Abhilfe schaffen. Diese Schalter haben eine Grenznichtauslösezeit von 10 ms und sind erhöht stoßstromfest, sodass ungewollte Auslösungen in den meisten Fällen vermieden werden. Der zusätzliche Schutz (Personenschutz) wird hierdurch nicht beeinträchtigt. So kann grundsätzlich jeder "Standardschalter" durch einen kurzzeitverzögerten Fehlerstromschutzschalter ersetzt werden.
Induktionskochfelder sind aufgrund ihrer Bauart grundsätzlich in der Lage, glatte Gleichfehlerströme oder Fehlerströme mit Frequenzen ungleich 50 Hz zu verursachen. Damit handelt es sich um elektronische Betriebsmittel, für deren Absicherung ein Fehlerstromschutzschalter des Typs B oder B+ verwendet werden sollte. Auch wenn weder Normen noch die Hersteller der Kochfelder dies vorschreiben, handelt es sich dabei um die technisch beste Lösung und um unsere Empfehlung. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte den Hersteller des Kochfelds.
Wir empfehlen bei PV-Anlagen grundsätzlich allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter. Sie erkennen neben Fehlern auf der DC-Seite (String) auch Fehlerströme im Zwischenkreis des Wechselrichters.
Ja. Unsere DFS HP und DFS PV sind speziell für den Einsatz in Wärmepumpen- und Photovoltaikanwendungen entwickelt. Dank ihrer allstromsensitiven Ausführung erfüllen sie die Anforderungen aller gängigen Wärmepumpen- und Wechselrichterhersteller.
Normativ wird eine regelmäßige Prüfung der Schutzeinrichtung gefordert. Wir als Hersteller empfehlen, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Prüftaste mindestens jährlich, besser halbjährlich zu betätigen. Welcher Prüfzyklus sinnvoll bzw. vorschriftsmäßig ist, ist letztendlich jedoch immer abhängig von der Art der Installation, der Umgebungsbedingung und den für die elektrische Anlage geltenden Errichtungsbestimmungen. Hierzu sind weitergehend die Richtlinien und Informationen - beispielsweise der Berufsgenossenschaften oder des VdS - zu beachten. Die Prüfung ist erfolgreich, wenn der Fehlerstromschutzschalter bei Drücken der Prüftaste auslöst. Ein regelmäßiger Funktionstest erhöht die Verfügbarkeit des Fehlerstromschutzschalters.
Bei der Erst- und den Wiederholungsprüfungen von Fehlerstromschutzschaltern müssen unter anderem Auslöseschwellen und -zeiten gemessen werden, um die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme festzustellen. Voraussetzung ist ein Messgerät, das für allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter geeignet ist. Das sind in der Regel neuere Geräte. Bei der Messung sollten Sie folgende Werte ermitteln: Auslösezeit, Auslösestrom AC und Auslösestrom DC ansteigend. Welche Ergebnisse korrekt sind, gibt die Produktnorm vor. Bei einem Wechselfehlerstrom sollte der RCD spätestens beim aufgedruckten Nennwert ausgelöst haben, bei pulsierenden oder angeschnittenen Fehlerströmen ist die Schwelle auf das 1,4-Fache des Nennwertes angehoben. Die DC-Schwelle darf bei allstromsensitiven Fehlerstromschutzschaltern beim doppelten Nennwert liegen. Bei der Auslösezeit ist zu beachten: Wird mit einem einfachen Nennfehlerstrom geprüft, hat die Auslösung spätestens bei 300 ms zu erfolgen; beim fünffachen bei den bekannten 40 ms.Einen Überblick über Auslöseströme und Auslösezeiten bietet die folgende Tabelle.
Nein, das überstehen Doepke-Fehlerstromschutzschalter unbeschadet. Über andere Produkte am Markt können wir keine Aussage treffen. Zu beachten ist allerdings, dass Sie bei der einspeisungsseitigen Messung des Schalters in das integrierte Netzteil hinein messen. Dabei werden die Messwerte verfälscht, so dass Sie keine Aussage über den Isolationswiderstand der Anlage treffen können. Deshalb müssen allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter vor der Isolationsmessung abgeklemmt werden. Wer sich diese Arbeit nicht machen und Anschlussklemmen und Schrauben schonen möchte, nutzt unseren prüfungsfesten Fehlerstromschutzschalter DFS ISΩ HD. Er ist so konzipiert, dass Sie durch ihn hindurch messen können, dabei am Netzteil vorbei messen und so ein unverfälschtes Ergebnis erhalten.
Fernantriebe
Der DFA 3-3 versucht alle 15 Sekunden bis zu drei Mal den FI wieder einzuschalten. Löst der FI ein viertes Mal aus, bleibt er im Ausgelöst-Zustand stehen und der Fernantrieb schaltet ihn nicht wieder ein.
Nein. Laut Norm ist ein automatisches Wiedereinschalten nur in Bereichen zulässig, zu denen ausschließlich elektrotechnisch unterwiesene Personen oder Elektrofachkräfte Zutritt haben. Für Anwendungen außerhalb dieser Bereiche kann stattdessen ein DFA 3-0 eingesetzt werden, um das Wiedereinschalten aus der Ferne zu ermöglichen.
Leitungsschutzschalter
Die Leitungsschutzschalter DLS 6 dürfen bis 60 V (einpolig) bzw. bis 125 V (zweipolig) mit Gleichspannung betrieben werden.
Ja, die DLS 6 können mit anderen Bemessungsfrequenzen betrieben werden. Allerdings verändert sich dann der Auslösefaktor über den Frequenzbereich. Die Auslösefaktoren über den Frequenzbereich sind: 1,5 bei DC; 1,0 bei 50 Hz; 1,1 bei 100 Hz; 1,2 bei 200 Hz; 1,3 bei 300 Hz; 1,4 bei 400 Hz
IEC und UL sind Produktstandards. IEC steht für International Electrotechnical Commission, UL für Underwriters Laboratories Inc. ®. IEC-Standards sind in Europa und Asien sowie Teilen Südamerikas und Afrikas üblich; UL stellen die gängigen Sicherheitsrichtlinien für Nordamerika sowie Teile Südamerikas und Europas dar, siehe Karte. Unsere Leitungsschutzschalter DLS 6 für Wohnen, Handwerk oder Industrie sind nach IEC zertifiziert. Unsere Leitungsschalter der Baureihen DLS 7, DLS 8 und DLS 9 sind nach UL-zertifiziert, einige Typen der Baureihe DLS 8 zusätzlich nach IEC - für eine weltweite Standardisierung der Anlage. Inhaltlich unterscheiden sich IEC und UL deutlich. Die IEC-Normen legen Mindestsicherheitsanforderungen an ein Gerät oder System fest. Die technischen Details der konstruktiven Umsetzung dieser Anforderungen bleiben dem Hersteller überlassen.UL-Richtlinien legen sehr genau fest, wie die Produktsicherheit zu erreichen und wo das Produkt angewendet werden darf. Verschiedene Anwendungen unterliegen auch verschiedenen Richtlinien. Produktmodifizierungen müssen von der UL genehmigt werden. Die UL ist neben der Normenerstellung auch für die Approbation bzw. die generelle Drittzertifizierung sowie die Abnahme vor Ort zuständig. Es gibt beispielsweise Werksinspektionen bei Geräteherstellern, die sicherstellen sollen, dass die mit der Zertifizierung festgelegten Rahmenbedingungen eingehalten werden.
Analysesoftware
Die Servicepauschale für die erste DRCA-Messung liegt bei 600 Euro, zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Installationsschütze
Nein, die Installationsschütze haben keine zwangsgeführten Kontakte.
Schwimmerschalter
Nein, die Schwimmerschalter sind nicht für den Einsatz in Kleinspannungs- oder Gleichspannungssystemen geeignet.
Nein, die Schwimmerschalter sind nicht explosionsgeschützt. Sie müssen also ggf. speziell ummantelt werden.
Nein, die Schwimmerschalter sind aufgrund der Beschaffenheit ihres Anschlusskabels nicht für den Einsatz in Trinkwasser geeignet.
Differenzstrommonitore
Die Differenzstromwandler DCTR B-X Hz-PoE erkennen und bewerten Differenzströme bis 20 A AC bzw. 3 A DC. Die allstromsensitiven und frequenzselektiven Geräte ermöglichen über mehrere Kanäle eine umfangreiche Konfiguration der auszuwertenden Frequenzen bzw. Frequenzbereiche von 0 bis 100 kHz. Mit den DCTR B-X Hz-PoE können elektrische Anlagen permanent überwacht werden. Durch das dauerhafte Monitoring von Differenzströmen kann auf die wiederkehrende Isolationsprüfung verzichtet werden. Darüber hinaus ermöglicht Differenzstrom-Monitoring das frühzeitige Erkennen von Abweichungen oder Fehlern, so dass ein rechtzeitiges Eingreifen – vorbeugende Instandhaltung - möglich wird.
DPRCD-M
Das DPRCD-M kommt überall dort zum Einsatz, wo ein allstromsensitiver Personenschutz erforderlich ist und die vorgeschaltete Schutzmaßnahme unbekannt oder nicht ausreichend ist. Als kompaktes Modul zur Integration in mobile Verteiler erhöht es den Schutzpegel in mobilen Anwendungen. Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise Baustellen, Rettungseinsätze oder die Veranstaltungstechnik.
Neben dem klassischen Fehlerstromschutz bietet das DPRCD-M eine Vielzahl zusätzlicher Schutzfunktionen. Dazu zählen die Fremdfehlerstromerkennung und der Fehlerspannungsschutz sowie die Erkennung von Netzleiterunterbrechungen, vertauschten Netzleitern, Schutzleiterunterbrechungen und Vertauschungen von Schutzleiter und Außenleiter. Optional ist zudem eine Linksdrehfeldverriegelung verfügbar.
Das DPRCD-M erkennt, wenn ein Schutzklasse-1-Betriebsmittel (z. B. eine Bohrmaschine) ein aktives Potenzial aus einem anderen Stromkreis berührt. In diesem Fall werden alle aktiven Leiter abgeschaltet. Der Schutzleiter bleibt weiterhin verbunden, sodass der Fremdfehlerstrom sicher abgeführt wird.
Das DPRCD-M ist ein Modul zur Herstellung eines Personenschutzschalters (PRCD). Durch den Einbau in einen mobilen Verteiler entsteht eine vollständige PRCD. Das Modul bildet dabei das Herzstück und ermöglicht einen allstromsensitiven Personenschutz in mobilen Anwendungen.
Für Anwendungen in feuergefährdeten Betriebsstätten empfiehlt sich das DPRCD-M+. Mit seiner B+-Kennlinie ist es für Anwendungen mit gehobenen Brandschutzanforderungen optimiert.
Nein. Für den Einsatz an mobilen Stromerzeugern ist das DPRCD-M nicht ausgelegt.
Ja. Derzeit können Sie für die Anschaffung eines Personenschutzschalters mit DPRCD-M eine Förderung bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) beantragen (Stand: April 2026).
Schaltgeräte mit Netzüberwachung
Bei einer Sternpunktverschiebung verschiebt sich das elektrische Potenzial im Sternpunkt, beispielsweise durch einen unterbrochenen Neutralleiter bei unsymmetrischer Belastung. Dadurch können an einzelnen Verbrauchern Über- oder Unterspannungen auftreten, die zu Schäden oder Fehlfunktionen führen können. NU- und NUS-Schalter erkennen diese Situation und schalten ab, sobald die Sternpunktverschiebespannung 20 V erreicht oder überschreitet. Die Abschaltung erfolgt innerhalb von weniger als 150 Millisekunden.
Nein. Die Schalter verfügen über eine umfassende Netzüberwachung.Neben einer Neutralleiterunterbrechung führen auch weiterekritische Netzfehler wie Phasenausfall oder unsymmetrische Über- und Unterspannungen zur Abschaltung, sodass angeschlossene Verbraucher bestmöglich geschützt werden. Bei Vertauschung von Neutral- und Außenleiter lassen sich die Geräte erst gar nichteinschalten.
Schalter der NU-Reihe überwachen den Neutralleiter einspeisungsseitig. Der DHS 6 NUS erweitert diese Funktion durch einen zusätzlichen Sensorkontakt zur Überwachung der Neutralleitersammelschiene und bietet damit einen erhöhten Schutz.
Schaltgeräte mit Not-Aus-Funktion
Wenn Sie mehrere DFS 4 NA oder DHS 4 NA in einem Not-Aus-Kreis einsetzen möchten, schalten Sie die Geräte parallel. Die angeschlossenen Not-Aus-Taster werden in Reihe verdrahtet. Bitte achten Sie auf den korrekten Anschluss der Not-Aus-Kontakte (S21, S22).
Nein. Bei Spannungsunterbrechungen lösen unsere Not-Aus-Schalter nicht aus. Dieses Verhalten ist eine wesentliche Eigenschaft unserer Geräte und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb.
Nein. Eine nachträgliche Kombination ist nicht möglich. Wenn Sie ein Schaltgerät mit Not-Aus-Funktion und Fernantrieb einsetzen möchten, finden Sie in unserer FANA-Reihe die passende Lösung – sowohl als Fehlerstromschutzschalter (DFS 4 FANA) als auch als Lasttrennschalter (DHS 4 FANA).