Strom sicher nutzen: Dafür steht die Doepke Schaltgeräte GmbH seit 70 Jahren.
Am 3. Januar 1956 gründen der Kaufmann Franz Doepke und der Techniker August-Wilhelm Engels die Firma Doepke. Sie leisten Pionierarbeit in der Fehlerstromschutztechnik, indem sie erste Fehlerstromschutzschalter entwickeln, produzieren und verkaufen. Ein anfangs mühsames Geschäft, da „FI-Schalter“ in den 50er-Jahren noch kaum bekannt und nicht vorgeschrieben sind.

Das ändert sich erst ab Ende der 1960er-Jahre, als Fehlerstromschutzschalter als Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren Eingang in die Normung finden. Für Doepke ist dies eine Zeit des Wachstums. Mit der Gründung von Doepke UK folgt 1979 der erste Schritt zur Internationalisierung.
Der breite Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern kommt ab 1984 mit der Neufassung der DIN VDE 0100-701. FI-Schalter mit einem Bemessungsfehlerstrom von 30 mA sind nun für Räume mit Badewanne oder Dusche vorgeschrieben. Bei Doepke steigt die Zahl der Beschäftigten bis Ende der 1980er Jahre auf 130 an.

In den 1990er Jahren kommen FIs zunehmend auch in Steckdosenstromkreisen von Wohngebäuden zum Einsatz. Doepke gründet 1993 mit dem Fertigungswerk Bickenriede in Thüringen einen zweiten Standort in Deutschland. Hier werden heute Leitungsschutzschalter und Wandlerbaugruppen produziert. Ende der 1990er Jahre wird zudem die Tochtergesellschaft Doepke Middle East für den Vertrieb in Asien und Afrika gegründet.
Ein Meilenstein der Produktgeschichte des Unternehmens ist die Entwicklung allstromsensitiver Technik. 2002 stellt Doepke den ersten Fehlerstromschutzschalter des Typs B für Bemessungsströme bis 125 A mit einer Breite von nur vier Teilungseinheiten vor. Eine Innovation, mit der das Unternehmen über viele Jahre allein auf dem Markt ist. Seit 2007 sind FI-Schalter für laienbedienbare Steckdosenstromkreise flächendeckend vorgeschrieben.

Ende der 2010er Jahre nimmt Doepke die Leitungsschutzschalterproduktion als sinnvolle Ergänzung des Portfolios in die eigenen Hände. Die Zahl der Mitarbeitenden steigt auf über 300. Mit der Untermarke Doepke e.Guard kommt 2022 ein neues Produkt zur Überwachung elektrischer Anlagen auf den Markt. Damit erweitert Doepke sein Sortiment erstmals um softwarebasierte Komponenten.
Heute bietet Doepke Lösungen für ein breites Spektrum an Anwendungen: Industrie, Baustelle, medizinischer Bereich, Gewerbe, Wohnen, erneuerbare Energien, E-Mobility und viele mehr. Möglich wird das durch die überdurchschnittlich große Entwicklungsabteilung von rund zehn Prozent der Belegschaft. Diese umfasst übrigens im Festjahr 2026 rund 600 Mitarbeitende weltweit!
Auch in Zukunft setzt Doepke auf innovative Produkte, qualifizierte Mitarbeitende, den dreistufigen Vertriebsweg und starke Partnerschaften – mit dem klaren Fokus auf die eigenen Stärken Innovation, Qualität und Expertise für die sichere Nutzung von Strom.
