FAQ

Nachfolgend finden Sie die Fragen und Antworten zu allgemeinen Themen oder bestimmten Warengruppen. Klicken Sie auf eine Kategorie, um die zugehörigen Fragen und Antworten anzuzeigen.

Ja, die gibt es. Die Ausschreibungstexte sind unter anderem auf unserer Internetseite bei dem entsprechenden Produkt zu finden. Zudem finden Sie unseren Produktkatalog mit Ausschreibungstexten auch unter www.ausschreiben.de.
Ja, die gibt es. Einen Teil der wichtigsten Systemkomponenten können wir Ihnen über einen gewissen Zeitraum anbieten. Dazu gehören z. B. DKG 20, DRM 4 und DRM 8, DSS 2/4/8U etc. Wie lange der gefertigte Vorrat besteht, hängt natürlich von der Nachfrage ab - angedacht sind jedoch Geräte für den Zeitraum bis etwa 2023. Zudem - und darüber hinaus - vertreibt die Fa. Carlo Gavazzi kompatible Produkte, wie z. B. Temperatursensoren, Handkodiergeräte etc.
Der Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern des Typs AC ist in Deutschland nicht erlaubt - es handelt sich hierbei um reine Exportartikel. Die Errichtungsbestimmungen VDE 0100-510 und VDE 0100-410 aus dem Jahr 1983 forderten erstmalig, dass verwendete RCDs nun sowohl für Wechselfehlerströme als auch für pulsierende Gleichfehlerströme sensitiv sein müssen (heute bekannt als Typ A). Es gab Übergangsfristen für in Planung oder Bau befindliche Anlagen bis 1985, seither ist der Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern des Typs AC in Deutschland nicht mehr erlaubt.
Der Begriff „Bestandsschutz“ ist in den einschlägigen DIN VDE-Normen oder im „Internationalen Elektrotechnischen Wörterbuch (IEV)“ nicht definiert. Ursprünglich stammt er aus dem öffentlichen Baurecht und beschreibt den Umstand, dass eine Genehmigung in ihrer ursprünglichen Form weiter gilt, obwohl neuere Gesetze schärfere Anforderungen zur Erlangung einer gleichen Genehmigung stellen. Grundsätzlich gelten für Neuinstallationen die aktuellen Errichtungsbestimmungen. So wäre zumindest für die neue Steckdose (bis 20 A) ein Fehlerstromschutzschalter mit einem Bemessungsfehlerstrom ≤ 30 mA vorzusehen. Ob eine Erneuerung der bestehenden Anlage notwendig ist, muss mittels einer sicherheitstechnischen Beurteilung durch einen Elektrofachbetrieb beantwortet werden. Das Ergebnis entscheidet, ob ein „Bestandsschutz“ überhaupt geltend gemacht werden kann. Hierzu sind zunächst das Errichtungsdatum der elektrischen Anlage sowie die Kenntnis der damals gültigen Errichtungsbestimmungen notwendig. Sodann sollten normativ geforderte Anpassungen und deren Fristen bekannt sein. Für den Fall, dass die elektrische Anlage entsprechend den damaligen Bestimmungen ausgeführt wurde, ist zu klären, ob aus anderen Gründen Anpassungen an die heutigen Erfordernisse notwendig sind. Grundsätzlich gilt jedoch: Sicherheit, Zuverlässigkeit und Gebrauchsnutzen der elektrischen Anlage haben immer Vorrang vor dem Bestandsschutz!
Nein, das geht leider nicht, zwischen den blauen und schwarzen Knebeln gibt es konstruktive Änderungen. Der Fehlerstromschutzschalter muss gegen ein aktuelles Gerät mit blauem Knebel getauscht werden. Nun können die beide Geräte miteinander verbunden werden.
Nein, denn laut Norm ist ein automatisches Wiedereinschalten nur in Bereichen erlaubt, zu denen ausschließlich elektrotechnisch unterwiesene Personen und Elektrofachkräfte Zutritt haben.
Unser DFS 4 A EV ist ein Schalter mit der Fehlerstromcharakteristik A und einer Zusatzfunktion der DC-Fehlerstromerkennung, die DC-Fehler auf max. 6 mA begrenzt. Die Erkennung sinusförmiger Wechsel- und pulsierender Gleichfehlerströme erfolgt netzspannungsunabhängig, die DC-Zusatzfunktion ist spannungsabhängig. Die DFS 4 A EV sind speziell für die Verwendung in Einrichtungen zur Ladung von Elektrofahrzeugen vorgesehen. Ausgeschlossen ist der Einsatz zum Schutz von Anlagen, in denen elektronische Betriebsmittel Fehlerströme mit Frequenzen ungleich 50 Hz verursachen können. Hier sind allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter des Typs B oder B+ gemäß den Errichtungsbestimmungen DIN VDE 0100 einzusetzen.
In solchen Fällen können kurzzeitverzögerte Fehlerstromschutzschalter (KV) Abhilfe schaffen. Diese Schalter haben eine Grenznichtauslösezeit von 10 ms und sind erhöht stoßstromfest, sodass ungewollte Auslösungen in den meisten Fällen vermieden werden. Der zusätzliche Schutz (Personenschutz) wird hierdurch nicht beeinträchtigt. So kann grundsätzlich jeder "Standardschalter" durch einen kurzzeitverzögerten Fehlerstromschutzschalter ersetzt werden.
Induktionskochfelder sind aufgrund ihrer Bauart grundsätzlich in der Lage, glatte Gleichfehlerströme oder Fehlerströme mit Frequenzen ungleich 50 Hz zu verursachen. Damit handelt es sich um elektronische Betriebsmittel, für deren Absicherung ein Fehlerstromschutzschalter des Typs B oder B+ verwendet werden sollte. Auch wenn es sich dabei um die technisch beste Lösung und um unsere Empfehlung handelt, schreiben weder Normen noch die Hersteller der Kochfelder dieses vor. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte den Hersteller des Kochfelds.
Bei der Baureihe DFS 2 und DFS 4 ist der Schaltknebel mit einer sogenannten Resetfunktion ausgestattet. Anhand der Schaltknebelstellung ist erkennbar, ob der Fehlerstromschutzschalter durch einen Fehler (Mittelstellung) oder per Hand (Nullstellung, unten) abgeschaltet wurde. Zum Einschalten muss der Knebel immer auf die Nullstellung bewegt werden, erst dann lässt sich der Fehlerstromschutzschalter wieder einschalten.
Aufgrund des Summenstromprinzips funktioniert dies in Bezug auf die Fehlerstromerkennung bei allen Schaltern der Baureihe DFS. Für die korrekte Funktion der Prüftaste ist jedoch der Arbeitsspannungsbereich der Prüfeinrichtung zu beachten (jeweils im Datenblatt ersichtlich). Da sich der Prüftastenwiderstand bei einem N-links-Gerät zwischen zwei Phasen befindet, liegt der Spannungsbereich höher als bei den N-rechts-Geräten, bei denen der Prüftastenwiderstand zwischen Neutralleiter und Phase liegt.
Vermutlich versuchen Sie die Kommunikation zum Kanalgenerator mit einem ungeeigneten oder falsch eingestellten USB-Konverter vorzunehmen. Prinzipiell gibt es nur zwei Hersteller von USB-Seriell-Kommunikationschips: Prolific und FTDI. Die Treiber des Ersteren lassen sich leider nicht weiter und detaillierter einstellen - im Gegensatz zu denen des FTDI-Chips. Hier können Sie die Wartezeit vor dem Senden auf den Wert von max. 10 ms reduzieren (siehe verlinkte Dokumentation). Leider kann man den verwendeten Chip nicht bei allen handelsüblichen Produkten erkennen - fragen Sie gegebenenfalls beim Distributor oder Hersteller nach.
Die Leitungsschutzschalter DLS 6 dürfen bis 60 V (einpolig) bzw. bis 125 V (zweipolig) mit Gleichspannung betrieben werden.
Ja, die DLS 6 können mit anderen Bemessungsfrequenzen betrieben werden. Allerdings verändert sich dann der Auslösefaktor über den Frequenzbereich. Die Auslösefaktoren über den Frequenzbereich sind: 1,5 bei DC; 1,0 bei 50 Hz; 1,1 bei 100 Hz; 1,2 bei 200 Hz; 1,3 bei 300 Hz; 1,4 bei 400 Hz
Die Kostenpauschale für die erste DRCA Messung liegt bei 480 Euro, jede weitere Messung in der Anlage wird mit 90 Euro berechnet. Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Nein, die Installationsschütze haben keine zwangsgeführten Kontakte.
Nein, die Schwimmerschalter sind nicht für den Einsatz in Kleinspannungs- oder Gleichspannungssystemen geeignet.
Nein, die Schwimmerschalter sind nicht explosionsgeschützt. Sie müssen also ggf. speziell ummantelt werden.
Nein, die Schwimmerschalter sind aufgrund der Beschaffenheit ihres Anschlusskabels nicht für den Einsatz in Trinkwasser geeignet.