Die Erweiterung des Gymnasiums wurde in drei Bauabschnitten geplant, wobei jeder Abschnitt seine eigenen Anforderungen an die Gebäudesystemtechnik hatte:
- Bauabschnitt 1 - Naturwissenschaft und Musik
Der wohl anspruchsvollste Abschnitt beinhaltet neben den Räumen für naturwissenschaftliche Fächer wie Physik und Chemie auch Räume für den Musikunterricht, die Mensa und einen Multimedia-Veranstaltungsraum. Hier sorgt Dupline für das Schalten und Dimmen des Lichts und für die Verdunkelung der Fenster. Selbstverständlich überwacht die SI-Wetterstation die Außenbedingungen und fährt - z. B. bei starkem Wind - die Rollläden automatisch hoch.
Generell gibt es für jedes Zimmer eine Art "Raummodul", das die Funktionen für genau diesen Raum zur Verfügung stellt. Zentral wird lediglich die Flur- und Außenbeleuchtung geschaltet, für die auch ca. 40 Präsenzmelder DPM 1 zum Einsatz kommen.
- Bauabschnitt 2 - Sporthalle und Hausmeister-Gebäude
Hier waren die Anforderungen nicht ganz so hoch - um die Funktionen der zentralen Licht- und Rollladensteuerung zu realisieren, drängte sich unser SI-System mit seiner einfachen Verdrahtung geradezu auf.
- Bauabschnitt 3 - Klassenräume
Der dritte und letzte Bauabschnitt wurde symmetrisch zum ersten Abschnitt aufgebaut, beinhaltet jedoch ausschließlich "normale" Klassenzimmer. Natürlich sorgt Dupline auch hier für die der Situation angepassten Beleuchtung.
Insgesamt zeigt sich an diesem Bauvorhaben einmal mehr, wie einfach eine Grundausstattung und der weitere Ausbau eines Gebäudes mit Dupline zu realisieren sind: Im Endausbau arbeiten fünf vernetzte Dupline-Systeme für Lehrer und Schüler. Dabei hilft die Symbiose aus Dupline und SI, trotz geringerer Kosten ein hohes Maß an Funktionen bieten zu können.