Auszüge aus der DIZ Nr. 2 / 99 

I n h a l t :  

 
Doepkes Kleinverteiler -   
ab sofort im Programm! 

Nach dem Motto “Alles aus einer Hand” bietet Doepke nun auch Kleinverteiler an. Es stehen folgende Versionen zur Verfügung: Aufputz mit und ohne Tür, Unterputz mit Tür und für den Hohlwandeinbau mit Tür in 1-, 2-, 3- und 4-reihiger Ausführung. Standard ist die PE+N-Klemme. Die Doepke-Verteiler versprechen in jeder Situation ein einfaches Handling. Umfangreiches Zubehör, wie z. B. Abdeckstreifen, Sperrbügelsatz, Türschloß, Längs- und Quertrennwand, N-Klemmen-Trennstück, Isolierstück und Beschriftungsschilder sind ebenfalls erhältlich. Die Tür, mit modernem Schnappverschluß, ist variabel einsetzbar.

 
Tage der offenen Tür in Leegemoor  

Am Samstag und Sonntag, den 06. und 07. März 1999, fanden im Gewerbegebiet Leegemoor in Norden die Tage der offenen Tür statt. Handel, Handwerk und Gewerbe präsentierten Leistungsstärke und Produktpalette ihrer Betriebe.  
Auch die Firma Doepke öffnete zu diesem Zweck den Schulungsraum, um Interessierten die Funktionsweise des FI-Schutzschalters und die Vorteile der SI-Gebäudeleittechnik anhand von funktionstüchtigen Schautafeln zu präsentieren. Zudem lagen Fragebögen aus, bei deren richtiger Beantwortung jeden Tag drei attraktive Preise verlost wurden.  Anhand dieser Fragebögen konnte festgestellt werden, 
 

 

 daß von den Befragten 52% nicht wußten, was ein Netzfreischalter ist.Das zeigt deutlich, daß gerade die Bauherren besser informiert werden müssen. 

 
Innovationspreisträger 
des Eta-Wettbewerbs “Strom & Innovation 1999”, ausgerichtet durch die Energieversorgung Weser-Ems (EWE), wurde der Dämmerungsschalter EDS 2 E.  
Durch seine intelligente Elektronik, die dem Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges nahekommt , lassen sich Ein- und Ausschaltschwelle getrennt voneinander einschalten. Dadurch ergibt sich eine Energieeinsparung von bis zu 10%.  
Über den Innovationspreis hat sich das Doepke-Team sehr gefreut.  
  
 
 
 
Das ist kein Bankgeheimnis
Um Leuchtstofflampen dimmen zu können, braucht es keinen großen Aufwand. Es wird lediglich ein elektronisches Vorschaltgerät mit einer 1...10 V Schnittstelle benötigt und ein SITU aus der SI-Gebäudeleittechnik. Der SITU dient als sogenanntes elektronisches Potentiometer, hierüber wird elektronisch der  Helligkeitswert der Leuchtstofflampen manuell verändert bzw.gespeichert. Die Zeichnung zeigt eine Lichtszenensteuerung mit drei verschiedenen Beleuchtungs- stärken. Erläuterung der Trickschaltung: In einem Bankgebäude wird nach Schalterschluß der Automatikbetrieb eingeschaltet. Der Dämmerungsschalter schaltet die Beleuchtung nur auf 30% ein. Betritt ein Kunde den Vorraum zum Geldautomaten, so schaltet ein Bewegungsmelder die Beleuchtung auf 60% Helligkeit. Nach Verlassen des Vorraumes schaltet der Bewegungsmelder ab und die 30% werden wieder aktiv. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Dämmerungsschalter die Beleuchtung ausschaltet, bzw. wenn die Angestellten die Bank morgens betreten. Nach Ausschalten der Automatik wird die 100% Beleuchtungsstärke wieder erreicht. Fazit: Bei dieser Bank wird nicht nur Geld, sondern auch Energie gespart. 
 
 
 
SI-Objekt in Bönnigheim
Mit der SI-Gebäudeleittechnik werden im gesamten Wohnhaus die Rolläden, Jalousien, Dachfenster, Dachrolläden, Markisen, Dimmer und das Licht gesteuert.  
Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Rolläden, Jalousien und Dachrolläden automatisch zugefahren.  
Um Mobiliar etc. zu schützen, werden - bei starker Sonneneinstrahlung - die Jalousien zugefahren und gewendet (ausgenommen sind das Bad und das Schlafzimmer).  
Die Vorrangschaltung bewirkt, daß bei Wind die Jalousien und Markisen auf- bzw. eingefahren werden.
Bei einsetzendem Regen werden die Dachfenster geschlossen, und die Markise wird eingefahren.  

Zum Dimmen der Beleuchtung wurden folgende Geräte eingesetzt:  
2 Lastteile LT 500, 1 Dimmer SIDI 2,   
13 Dimmer SIDI 1  

Insgesamt werden 5 Rolläden, 21 Jalousien, 1 Markise, 8 Dachrolläden und 3 Dachfenster mit der SI-Gebäudeleittechnik gesteuert.  

Installiert wurde dieses Objekt von:  
Elektro Bröllos  
Ernst-Ackermann-Straße 16  
74366 Kirchheim/N.

 
 

 
Ein mittelständisches Unternehmen als leistungsfähiger Partner  
von Handel und Handwerk 
Herr Günter Weller (Geschäftsführer der Firma Weller in Koblenz) im Gespräch mit der DIZ 
 
DIZ: Herr Weller, vor 31 Jahren gründeten Sie Ihr eigenes Unternehmen, das seitdem ständig expandierte. Heute zählen Sie zu den marktführenden Elektrogroßhändlern am Mittelrhein. Worauf beruht Ihr Erfolg?  

Weller: Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind unsere Mitarbeiter, die mit Motivation und Tatkraft “bei der Sache” sind. Auch spielt in unserem Hause der persönliche Kontakt sowie die Beratung der Kunden eine übergeordnete Rolle. Durch Schulungen, die in Zusammenarbeit mit der Industrie durchgeführt werden, informieren wir über den derzeitigen Stand der Produkttechnik.  

DIZ: Welche Produkte umfaßt Ihr Liefersortiment?  

Weller: Wir sind ein Vollsortimentsgroßhandel mit über 10.000 Artikeln lagermäßig. Von der Nagelschelle bis zur Waschmaschine ist  bei uns alles erhältlich. Was wir nicht am Lager haben, besorgen wir innerhalb kürzester Zeit für unsere Kunden.  
Besonders flexibel sind wir seit dem Bezug des neuen Info- und 

Günter und Drude Weller 
 
Das traditionsreiche Unternehmen verfügt über eine Organisations- struktur, bei der die Kunden im Mittelpunkt stehen.
Beratungszentrums in der Pastor-Klein-Straße. Hier präsentieren wir auf einer großen Fläche funktionsfähige Installationssysteme und Musterausstellungen.  

DIZ: Apropos “Installation”, welche Rolle spielen die Produkte der Firma Doepke in Ihrem Hause?  

Weller: Wir führen die gesamte Doepke-Produktpalette lagermäßig.  
Doepke, als Spezialist in Sachen Fehlerstromschutzschalter und Reiheneinbaugeräte, ist ein absolut zuverlässiger Partner mit Produkten, die für den Installateur und die Industrie viele Vorteile bieten und somit auch Arbeitszeit einsparen.  
Besonders interessant ist für uns die SI-Gebäudeleittechnik. Damit können wir unserem Kunden höchsten Komfort zu 
 
 

Das Küchenzentrum bietet eine Vielfalt moderner Einbau- küchen.
einem sehr interessanten Preis anbieten und schließen somit eine Lücke im Bereich Komfortinstallation zwischen EIB und herkömmlicher Installationsweise.  

DIZ: Was ist Ihre persönliche Meinung zum derzeitigen Preisverfall bei Elektroschaltgeräten am Markt?  

Weller: Der Preisverfall muß schnellstens gestoppt werden. Heute müssen wir fast drei Fehlerstrom- schutzschalter verkaufen, um den gleichen Umsatz zu erzielen, den wir vor fünf Jahren mit dem Verkauf eines Gerätes erreicht haben.  
Unsere Installateurkunden sollten ein wenig mehr nationales Bewußtsein an den Tag legen und Produkte einsetzen, die zu 100 % in Deutschland produziert werden (wie z. B. Doepke).  

DIZ: Für dieses interessante Gespräch möchten wir uns recht herzlich bedanken und wünschen Ihnen auch für die Zukunft viel Erfolg. 
 
 
Ohne die qualifizierten Mitarbeiter des Unternehmens wäre der heutige 
Entwicklungsstand nicht denkbar.

 

Die DIZ erscheint jeweils vierteljährlich auch in schriftlicher Form.  
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