DIZ Nr. 2 / 2001

I n h a l t :

 

Quo vadis, Dupline?

Ja, wohin gehst Du, Dupline ?

Diese Frage mag sich jeder stellen, der Dupline vor einem Jahr auf der Messe “light & building” kennengelernt hat - und nach einem Jahr ist ein Rückblick durchaus erlaubt.

Vor einem Jahr gab es in erster Linie Kernkomponenten wie den Kanalgenerator DKG 1, die Tastsignaleingabe DSS 4U und Relaisausgaben.
Heute können wir stolz auf ein Sortiment blicken, das den großen Teil der Anwendungsanforderungen sowohl in der Funktionalität als auch in preislicher Hinsicht voll erfüllen kann.
Schauen wir uns doch die neuesten Produkte einmal an: das DRO 4 mit seinen 4 Kanälen ermöglicht nun auch bei großen Projekten den preislich unschlagbaren Einsatz von Rollladensteuergeräten.
Den gleichen Weg gehen wir auch mit dem DSS 8U, das die Zusammenfassung von acht Tastersignalen ermöglicht.
Aber auch funktional gibt es Neues: das DTZ 4, bereits letztes Jahr angekündigt, ist nun lagermäßig vorhanden und kann zum Erfassen von Betriebszeiten und Zählerständen eingesetzt werden. Damit lässt sich der Administrationsaufwand bei Campingplätzen und Yachthäfen minimieren und eine gerechte, verbrauchsorientierte Energieerfassung verwirklichen. Und wer es auch in der Bedienung komfortabler haben will, nimmt das neue Bedienpanel DSC 2: es löst das DSC 1 ab, ist preiswerter und bietet dabei sogar das Vierfache an Farbauflösung, nämlich 64 Farben.
Und wer glaubt, dass es das schon war, irrt.
Zur Ankopplung von Komponenten mit systemfremden Spannungen, wie z.B. Unterputz- oder Außenbewegungsmelder, stellt das DSU 2U gleich zwei Eingänge zur Verfügung. Sie erlauben die Umsetzung von Gleichspannungen (20..300 VDC) und Wechselspannungen (150..250 VAC) in das Dupline-System.
Dies alles steht uns heute schon zur Verfügung - aber die eigentliche Frage war ja, wohin Dupline nun geht.
Eines ist klar: das System bleibt so anwenderfreundlich und robust wie am Anfang. Durch neue, anwendungsorientierte Produkte, werden wir zukünftig verbliebene Lücken schließen, und damit viele, weitere Einsatzmöglichkeiten schaffen. Diese sollen es sowohl dem Betreiber gewerblicher Bauten als auch dem privaten Hausbesitzer erlauben, die Vorzüge der Bustechnik zu genießen - Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit, um nur die wichtigsten zu nennen.
Dupline soll kein Bussystem für Insider oder Wohlhabende sein - es soll jeder Person nutzen.

 

Dupline

Neue Informationsunterlagen zum System erscheinen in Kürze:

Freizeitanlagenprospekt, speziell für den Besitzer oder Verwalter von Campingplätzen und Yachthäfen

Endverbraucherprospekt - eine Hilfe für den Installateur, das System dem Endverbraucher näher zu bringen

Dupline-Planungshilfe - komplett überarbeitete Version 1.00

Dupline-Video - lassen Sie sich überraschen!

Tel.: 0 49 31 / 18 06 51

 

Moderne Gebäudeinstallation - zu teuer,zu kompliziert ?
Diese Frage bzw. Aussage wird oft in Anwendung gebracht, wenn es um das o. g. Thema geht.
Doepke geht hier einen alternativen Weg: “Dupline”, das “Doepke”-Bus-System oder die “SI”-Technologie zeigen, dass es auch anders geht.
Keine langwierigen Lehrgänge und Zertifikate sind notwendig, um diese komfortablen und kostengünstigen Systeme anzuwenden.

Informieren Sie sich bei den Doepke-Fachberatern: 
Michael de Buhr (SI-System),Tel.: 0 49 31 / 18 06 58
Jochen Janßen (Dupline Bus-System), Tel.: 0 49 31 / 18 06 820.

 

Überspannungen und ihre Folgen!
Wohl jedem sind Überspannungen, die durch atmosphärische Entladungen (Blitz) entstehen, bekannt. Aber auch Schalthandlungen im Versorgungsnetz sowie elektrostatische Entladungen können Überspannungen erzeugen.

Sie erreichen eine Spannung von mehreren tausend Volt, die sich mit Hilfe des vorhandenen Leitungsnetzes auf die gesamte Elektroinstallation ausbreitet. Aus diesem Grund sind alle Elektrogeräte, die mit dem Versorgungsnetz verbunden sind, gefährdet. Die unzulässig hohe Spannung zerstört fast jedes elektronische Bauteil.

Kein Fernseher, kein Computer, kein Telefon, keine Waschmaschine, keinen Wäschetrockner, keine Heizung usw. Erst dann fällt einem die eigene Abhängigkeit zu diesen Geräten auf. Für Schäden durch den direkten Blitzeinschlag tritt die Wohngebäude-, Feuer- oder Hausratversicherung in Kraft. Jedoch beinhalten einige Versicherungspolicen standardmäßig nur eine 1%ige Schadensregulierung von der Versicherungssumme. Was bedeutet das?

Beispiel:
Die Versicherungssumme beträgt üblicherweise 1.000,- DM pro m2, was bei einer angenommenen Wohnfläche von 150m2 150.000,- DM ergibt. Davon ist eine 1%ige Schadensregulierung beim Überspannungsschaden gedeckt. Die Versicherung zahlt Ihnen in solch einem Fall 1.500,- DM. Dem Haushalt stehen somit nur 1.500,- DM für neue Elektroartikel zur Verfügung.

Rechenbeispiel:

Fernseher  DM  1.200 
Computer  DM  2.500
Telefonanlage  DM  300
Waschmaschine  DM  1.200
Wäschetrockner  DM  800
Heizung (Reparatur) DM  1.000
usw.  DM  xxxx
Summe ca. DM 7000 
- 1% von Vers.-Sum. DM 1500 
= ca. DM 5500 

5.500,- DM, die aus eigener Tasche zu zahlen sind!

Seit neuestem bieten wir ein Überspannungsschutz-Programm für den Verteilereinbau an. Es filtert Überspannungen aus dem Versorgungsnetz heraus und leitet sie gegen Erde ab.
Ein so genannter Geräteschutz, ein Blitzstromableiter und ein Überspannungsableiter schützen die gesamte Elektroanlage vor gefährlichen Überspannungen. 

Blitzstromableiter (Grobschutz = B) Der RBA ist ein gekapselter, einkanaliger Blitzstromableiter für die Hutschienenmontage. Mit Hilfe der beidseitigen Doppelstockklemmen lassen sich bis maximal 35 mm² anschließen.

Der RBA 1 beherrscht Blitzströme aus Ferneinschlägen sowie direkte Blitzeinwirkungen bis 35 kA (10/350)µs.

Der RBA 2 beherrscht Blitzströme aus Ferneinschlägen sowie direkte Blitzeinwirkungen bis 50 kA (10/350)µs. Er wird als Summenfunkenstrecke in der "3+1"-Schaltung zwischen Neutralleiter und PE geschaltet.

Überspannungsschutz (Mittelschutz = C)
Die RÜA-Baureihe besteht aus Überspannungsableitern, die es als ein- oder viermodulige Ausführung ("3+1"-Schaltung) für die Hutschienenmontage gibt. Diese Überspannungsableiter sind zweiteilig aufgebaut. Das Basiselement dient als Anschlussblock, hier können Leitungen bis maximal 35 mm² angeschlossen werden.

Das Schutzelement besteht aus einem austauschbaren Varistorstecker. Ein Sichtfenster zeigt den derzeitigen Betriebszustand an. Mit Hilfe eines Fernmeldekontaktes (1 Wechsler) lassen sich bei der RÜA 2 / 4-Baureihe defekte Ableiter signalisieren.

Geräteschutz (Feinschutz = D)
Der RGS begrenzt Überspannungen auf Werte, die unterhalb der Spannungsfestigkeit des zu schützenden Gerätes liegen. Das Geräteschutzprinzip schützt Hin- und Rückleitung eines Stromkreises.

Dieser Überspannungsableiter ist wiederum zweiteilig aufgebaut. Am Basiselement RGS BE werden alle ankommenden und weiterführenden Leitungen angeschlossen. Der Metallfuss stellt beim Aufrasten auf die metallische Tragschiene die Erdverbindung her.

Die Schutzelemente sind im Schutzstecker RGS 1 EM integriert. Ein Öffner dient als Fernmeldekontakt und schaltet, wenn die thermische Abtrennvorrichtung des Varistors angesprochen hat oder wenn der Stecker gezogen oder nicht ordnungsgemäß eingesteckt ist. 

Schutzzoneneinteilung:

Zone 0:
außerhalb des Gebäudes; direkte Blitzeinwirkung; (Blitzschutzzone) 

Grobschutz = B

Zone 1:
 innerhalb des Gebäudes; energiereiche Transienten durch: Schalthandlungen, Blitzteilströme, (Überspannungsschutzzone 1)

Mittelschutz = C

Zone 2:
innerhalb des Gebäudes; energieärmere Transienten durch: Schalthandlungen, elektrostatische Entladungen, (Überspannungsschutzzone 2)

Feinschutz = D

Zone 3: 
innerhalb des Gebäudes; kein Generieren von transienten Strömen oder Spannungen über die Störgrenze hin- aus; Schirmung und separate Verlegung von Stromkreisen, die sich gegenseitig beeinflussen könnten Überspannungsschutzzone 3)

Weitere Informationen zum Thema Überspannungsschutz finden Sie im Internet unter www.doepke.de.

 

Wenn einer eine Reise tut...
Vor einigen Tagen war mal wieder ein Reise angesagt. Zu einem Meeting mit unseren Dupline-Partnern, um über neue Produkte zu beraten. Aber darüber möchte ich jetzt nicht berichten, sondern darüber, wie es mir in dem Hotel ergangen ist. Mit 170,- DM pro Übernachtung sicher nicht eines der billigsten Hotels. Was also sollte mich erwarten?

Nun, wie wohl jeder andere Gast auch, habe ich mich, nachdem ich “mein” Zimmer betreten habe, erst einmal umgesehen. Außer, dass es recht warm im Zimmer war, und ich deshalb sofort die Fenster öffnete, war der erste Eindruck gar nicht schlecht: Nette Einrichtung, viel Echtholz, edle Tapete, schöne Vorhänge. Der Blick in´s Bad zeigte mir, dass auch hier nicht gespart worden war.

Aber als Entwickler für Installationstechnik interessierte mich natürlich insbesondere die Elektroinstallation in dem Zimmer. Wieder einmal musste ich feststellen, wie wenig hier auf Komfort und Wirtschaftlichkeit geachtet wurde.

Am Lichtschalter neben der Tür konnte ich also die Zimmerbeleuchtung einschalten und am Bett befanden sich Wandleuchten, die vom Bett aus zu schalten waren.

Nachdem ich (nicht nur) ein köstliches Abendessen eingenommen hatte, kam was kommen musste: Rein ins Zimmer, Licht einschalten. Ins Bad, sich umziehen, zu Bett gehen. Licht ausschalten - nur wie? Mmm... Wandleuchten einschalten, wieder aus dem Bett, zur Tür gehen, Licht ausschalten, wieder ins Bett um nun endgültig das Licht zu löschen. Am nächsten Morgen erfolgte das gleiche Spiel, nur umgekehrt. Wieviele Gäste mögen dann die Wandleuchten wohl einfach brennen lassen?

Und die Sache mit dem Bad: Sofort mit dem Einschalten der Beleuchtung fing auch ein Lüfter fürchterlich an zu rumpeln. Und 20 Minuten Nachlauflärm kommen besonders gut in der Nacht, wenn man “einige Biere wegbringen” muss, um danach möglichst wieder ruhig zu schlafen.

Vergisst man zudem noch, im Halbschlaf das Badlicht auszuschalten, rumpelt der Lüfter die halbe Nacht vor sich hin, bevor man merkt, dass die 20 Minuten längst schon vergangen sind. Ob man dann wirklich noch mal aufstehen mag?

Und überhaupt: Als ich in der Nacht die Wandleuchten eingeschaltet habe, um zur Toilette zu finden, hätte ich mir beinahe die Augen verblitzt.120 Watt ungedimmt sind als Leselicht sicherlich gut geeignet, nützen aber in der Nacht und am nächsten Morgen allenfalls zum Wachschrecken. Ach, viele Dinge fallen mir noch ein, aber was ich sagen möchte, kommt immer aufs Gleiche raus:

Mit einem Installationssystem wie dem SI-System oder Dupline von Doepke hätte man doch so viel mehr Komfort schaffen können:• Beleuchtungssteuerung von allen Schaltstellen aus oder auch verknüpft. Mit Dimmfunktion bei Nacht oder Einschalten mit einem langsamen Softstart.• Eine Lüftersteuerung, die mit dem Licht verknüpft, frühestens nach einer eingestellten Zeit einschaltet und erst dann nachläuft.• Schalten der Wunschtemperatur und der Beleuchtung von zentraler Stelle aus, z. B. von der Rezeption - oder meinetwegen auch automatisch, nach dem Einchecken oder so.• Schalten der Flurbeleuchtung über Bewegungsmelder, aber nur, wenn es dunkel ist.• Einschalten der Standby-Funktion des Fernsehers, erst wenn der Gast ankommt.

Der Phantasie sind, installiert man mit System, letztlich keine Grenzen gesetzt.

Wenn überhaupt, ist der Kostenaufwand in diesen Bereichen gegenüber der 08/15-Installationen nur unerheblich höher und wird mit Sicherheit durch die Energieeinsparung mehr als wettgemacht. Aber der Komfortzugewinn ist riesig. Und die Details machen den “kleinen” Unterschied.

ch jedenfalls freue mich schon auf das nächste Hotelzimmer...

 

Beleuchtungssteuerung mit dem SI-System

1 x DFS 4 FI-Schalter

8 x DLS 5 LS-Schalter

1 x NT 24 -120

1 x SIR 16 V

2 x LSG 

15 x LT 1500

2 x LT 500

Die Markus Kirchengemeinde Einheitliches Bild im Verteiler

Die Beleuchtungssteuerung der Markus-Kirchengemeinde in Emden wurde von Elektro Groenhagen durch die Installation des SI-Systems von Doepke realisiert. Dieses System wurde ausgewählt, da die Bedienung für den Endverbraucher einfach und unkompliziert sein soll.

Mit einem 4-fach-Taster lassen sich 4 festeingestellte Lichtszenen wie “Sonntagsbeleuchtung”, “Weihnachtsbeleuchtung”, “Abendbeleuchtung” und “Komplette Beleuchtung” abrufen. Diese Lichtszenen können vom Kunden jederzeit beliebig verändert werden. Zusätzlich können, über einfache Taster, einzelne Beleuchtungsgruppen gedimmt werden.
Um die Beleuchtung ein- bzw. auszuschalten, befindet sich am Eingang ein Zentraltaster.

Diese Objekt wurde installiert von:

Elektro Groenhagen
Albert Groenhagen
Elektromeister
Fährstraße 1 • 26725 Emden-Petkum
Tel.: 0 49 21 / 95 49 20

 

Udo Ahrends (Produktionsleiter)  

Seit dem 01.07.1990 ist Herr Ahrends Mitarbeiter der Firma Doepke.
Zunächst war er im Labor mit Entwicklungsaufgaben betraut, dann übernahm er die Leitung der Elektronikfertigung in Norden. Bald darauf wurde das Fertigungswerk in Bickenriede (Thüringen) errichtet. Planung und später Betreuung dieses “Zweigwerkes” mit den Produktionsschwerpunkten Elektronik und Leitungsschutzschalter lagen auch hier in den Händen von Herrn Ahrends. Seit 1995 ist Herr Ahrends wieder im Hauptwerk. Seit Dezember 1997 ist er als Produktionsleiter für alle Fertigungsbereiche verantwortlich.

 


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