07.03.2014

DFS 4 MI: Fehlerstromschutz ohne Nachrüsten

Doepke bietet sichere Lösung


Norden, 01.07.2015. Neuheit bei Doepke: Der DFS 4 MI schützt bestehende Anlagen, in welchen die vorgeschaltete Schutzmaßnahme unbekannt ist oder aus einem Fehlerstromschutzschalter des Typs A besteht. Will man aus Kostengründen das vorgeschaltete Gerät nicht austauschen, bietet dieser Schalter eine sichere Alternative.

Laut den Errichtungsbestimmungen darf ein pulsstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter vom Typ A einer Schutzmaßnahme des Typs B nicht vorgeschaltet sein: ein glatter Gleichfehlerstrom größer als 6 mA kann den Wandler eines Typ-A-Gerätes in Sättigung bringen und damit eine Auslösung verhindern. Die Schutzfunktion ist nicht mehr erfüllt. Gerade bei bestehenden Anlagen ist nicht immer bekannt, welche Schutzmaßnahme vorhanden ist. Dies ist z. B. bei Baustromverteilern oder mobilen Anlagen mit tragbaren Steckdosenkombinationen der Fall. Doch es ist nicht immer möglich, den vorgeschalteten Fehlerstromschutzschalter  auszutauschen, wenn der Betreiber des Verteilers nicht zugleich der Eigentümer der von ihm benutzten elektrischen Anlage ist. Sobald man aber mit Fehlerströmen ungleich der Betriebsfrequenz oder mit glatten Gleichfehlerströmen rechnet, ist der Einsatz eines allstromsensitiven Fehlerstromschutzschalters unumgänglich.

Der neue allstromsensitive Doepke-Fehlerstromschutzschalter DFS 4 MI bietet eine sichere Lösung dieses Problems: Er kann unbedenklich einem Fehlerstromschutzschalter des Typs A nachgeschaltet werden, da seine DC-Auslöseschwelle bei 6 mA liegt. Die nachgeschaltete elektrische Anlage wird also spätestens ab einem DC-Fehlerstrom von
6 mA vom Netz getrennt. Somit ist eine gefährliche Vormagnetisierung des vorgeschalteten RCD vom Typ A abgewendet.

Der Doepke DFS 4 MI vereint weiterhin die vertrauten Eigenschaften wie das kompakte Gehäuse mit einer Breite von vier Teilungseinheiten sowie die erhöhte Stromstoßfestigkeit für eine höchstmögliche Anlagenverfügbarkeit. Die Geräte sind mit Bemessungsströmen von 16 A bis 63 A und mit einem Bemessungsfehlerstrom von 30 mA erhältlich.

Der Fehlerstromschutzschalter DFS 4 B+ MI mit seinem Fehlerstromerfassungsbereich bis 20 kHz entspricht den Anforderungen des Typs B+. Durch seine niedrige Auslöseschwelle im oberen Frequenzbereich kann der B+ MI somit auch in Feuergefährdeten Betriebstätten zur Anwendung kommen. Der DFS 4 B in der Ausführung SK MI hat einen Fehlerstromerfassungsbereich bis 100 kHz und übertrifft somit seine Produktnorm bei weitem. Die hohe Auslöseschwelle im oberen Frequenzbereich macht ihn resistenter gegen hohe Ableitströme.